ontogenese

Die zwischen 1980 und 1982 entstandenen Konzepte und Aktionen zur „Kollektiven Persönlichkeit Weiß“ bildeten den Anfang und die Ausgangsbasis der „Definition durch Geschehnis“ bei allen aus der „Kollektiven Persönlichkeit Weiß“ entstandenen Folgeprojekten, also bis hinauf in die Gegenwart, die sich mit Übergabe und Übernahme des Unbewussten als auch Öffentlichen als dem bestimmenden Zustand gemeinschaftlicher Persönlichkeitsbildung befassen.

Ausgangspunkt dieser Arbeitsweise ist die Erfahrung der Medien in den Kindheitsjahren bei Wolfgang Sohm, die er durch seine Ausbildung in diesen frühen Lebensjahren durch Willi Sohm und dessen Arbeitsweise mit Hans Winge, die zeitgleich an der Akademie der bildenden Künste in Wien und etwas später an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien unterrichteten, zum Ausgangspunkt seiner Tätigkeit und Arbeit über die Auswirkungen von medialer Wirklichkeit und deren Folgen anhand seiner individuellen biografischen Entwicklung und einer Wirklichkeitsausformung im Selbst und dessen Repräsentation im Kunstwerk, machen konnte.

In den Arbeiten „STG § 58 : M 16 = M ∞ geliebte“ und „Abendessen“ erscheinen die Erinnerungen an die Zeit seiner frühen Bilder in den Übergaberiten dieser Aktionen aufs Neue. Bei beiden Arbeiten ist der zentrale Punkt der Lebenseinhauchung des rituellen Selbst, der Moment der Projektion, der als Aggression in „Abendessen“ beschrieben, ein Moment der Unwahrheit, ein Moment der Prägung und damit ein Moment der Fixierung wird.


Plan zu „Abendessen“, mit nach der Aktion einmontierten dokumentarischen Aufnahmen aus dem darin skizzierten Geschehnis.
Grundlage dieser Installation ist auch die Nutzung von dokumentarischem Filmmaterial aus dem ersten Weltkrieg, dessen historische Nutzung als Bühnenprojektion bei der ersten Gesamtaufführung von „Die letzten Tage der Menschheit“ sowie die konkrete physikalische Präsenz dieses Materials in seiner Kindheit als frühe Prägungsbilder sowie während der Aktion – verblieben in reinem Imago verschlossener Präsenz.
Wolfgang Sohm, Wien 1980-1982

Die Prägung ist der Kern der Fixierung unseres geschichtlichen Bildes und ein in sich ritualisierter Vorgang der Verdinglichung des Ich. Diese Erfahrung wird bei Detailkenntnis in dem Programm sichtbar, das als Ausbildung zur Medienkunst Anfang der 60er Jahre an der Akademie der bildenden Künste in Wien zwischen 1961 und 1963 als erster Medienunterricht im Rahmen einer Autonomie der Künste, durch die Loslösung der Wahrnehmung aus einem wirtschaftlich materiell dominierten Industrieverfahren, einer freien Kunstentwicklung im Sinne einer größeren Individualitätsentwicklung zu Dienen anheimgestellt werden sollte, was aus letztlich inhaltlichen, also genaugenommen kunstfeindlichen Gründen ja schon in seinen Anfängen zu einer Kommerzialisierung genützt wurde und in der historischen Entwicklung in eine vorbehaltlose Akzeptanz der industriellen Mediengestaltung geführt hatte.

Studienplan der einzigen Klasse für Medienkunst in Wien Anfang der 60er Jahre,
in der filmische Arbeit der Bildenden Kunst zugeordnet werden sollte,
um die Freiheit der Kunst auch im bewegten Bild und Film zu gewährleisten.

Der erstmalige Versuch der Bildung einer Medienklasse für Film- und Fernsehen durch die Installation des Seminars für Film und Fernsehen, einer 4 Semestrigen Medienkunstausbildung an der Akademie der bildenden Künste in Wien von 1961 bis 1963 als künstlerischer Alternative zur damals kommerziell-industriellen Ausbildung an der Akademie für darstellende Kunst als auch zur Aktualisierung der offiziellen Methoden in der bildenden Kunst auf ein gegenwärtiges Niveau, war der Versuch aus der Erfahrung der 30er und 40er Jahre des 20ten Jhdts heraus eine Freiheit für die Kunst zu beanspruchen, die mit der Einstellung dieses Unterrichts nach 1963 – mit dazugehöriger Überführung des Lehrkörpers an die Akademie für Musik und darstellende Kunst, also der nochmaligen Loslösung der Filmausbildung von einer freien Kunstausübung hin zur ausschließlich dominant industriell-künstlerischen Methode, mit den diese Methode implizit mitbegründenden auftragsgebundenen Inhaltsvorgaben – verunmöglicht wurde. Die Folge waren dann selbstverständlich eine komplette Desorientierung bezüglich der medialen Arbeit bei den bildenden Künstlern der Folgegeneration bis hin zur Entstehung von Selbstausbildungsprogrammen von so an ihrer künstlerischen Arbeit behinderter, sowie eine politisch völlig ohne Vertrauen zurückgelassene junge Generation, der eine die gegenwärtige Methoden nützende freie künstlerische Ausbildung letztlich institutionell weitgehend verwehrt blieb.

Diese Tatsache war eine Anfang der 80er Jahre für Wolfgang Sohm zwingend weiterhin sich Ergebende, war doch die Arbeit in der Konzeptkunst ohne die Einbeziehung der aktuellen Medien, also damals der Prozesse der Datenverarbeitung als Methode geistiger Strukturfindung in der Konzeptkunst, ebenfalls nicht über die formale Darstellung mathematischer Muster hinaus denkbar. Ja, es bildete sich sogar eine Vorstellung über eine virtuelle Freiheit aus, die auf der Annahme beruht, mediale Bilder, die ja eine industriell gefertigte Vorstellung, also eine Art von Imagedesign sind, aus der Populärkultur unterschiedlicher Niveaus in die Gestaltung von Kunstpersönlichkeiten einfließen zu lassen. Dieses Kunstbild verfestigt sich immer weiter. Damit war der Weg für eine Auflösung der Individualität, des Projekts der menschlichen Freiheit und Würde, in einen Raum der artifiziellen Persönlichkeitsbildung verschoben, der die reale Arbeit an den Vorstellungsmustern der Gesellschaft zu einem Event medialer Repräsentanz führt.

In Zusammenhang mit dieser Dominanz der Populärkultur unterschiedlicher Niveaus als Motor des Selbstverständnisses design- und imageorientierter bildender Kunst, steht in Österreich in dieser Zeit das unbewusste Verschweigen des vor als auch extrem verstärkt in und vor allem dann über die Zeit der NS-Dikdatur hinaus weitgehend beibehaltenen unbefriedigenden institutionellen Verhaltens gegenüber Kindern in staatlicher Obsorge, die oft unter traurigsten Bedingungen einer strukturellen und individuellen Gewalt zur Prägung ausgesetzt wurden. Diese den Institutionen sogar in wissenschaftlicher Studie in den frühen 80er Jahren bekanngemachten Umstände, führten für viele zu spät zu Verbesserungen. Dieses Kinderschicksal, diesbezüglich exemplarisch anhand von Ewald Kittl als dem „Körper“ der „Kollektiven Persönlichkeit Weiß“ zum Inhalt gemacht, wird in „Das Denkmal“ als Themenkomplex aufgegriffen und zur Darstellung eines in der Gegenwart präsent wirkenden unbewussten Gedenkens in der Psyche der weiterhin Folgenden. Ein Denkmal ist nicht nur ein Monument, sondern vor allem die Prägung eines unerkannten Teils der kollektiven Psyche einer Gruppe, der „Kollektiven Persönlichkeit“. Um diese persönlichkeitsbildenden Faktoren herauszuarbeiten und eine Rezeption außerhalb der Sensationslust und möglicher kranker Stimulants zu ermöglichen, wurden in der darin enthaltenen durch die öffentlich Hand geprägten Biographie von Ewald Kittl alle sexuelle Gewalt unerwähnt und unbeschrieben gelassen, als auch überhaupt jede Darstellung von Sexualität eher vermieden. Beispielsweise wurde Ewald Kittl in seinen ersten Heimjahren kurz nach seiner Einweisung in ein Spital wegen einer akut lebensbedrohenden Lungenentzündung, trotz der durch die dortige Ärzteschaft veranlassten Anzeige bezüglich der offensichtlich erfolgten Gewalt gegen ihn – ein Betreuer zwang ihn immer wieder in dessen Zimmer nackt im Winter am offenen Fenster zu stehen und ließ dem Kind nur die Wahl, zu ihm, seinem Betreuer, freiwillig in dessen Bett zum direkten Erwärmen seines Körpers zu kommen, mit entsprechenden sexuellen Folgehandlungen, um der Kälte überhaupt entkommen zu können – gezwungen auch dann noch weiterhin in diesen Heimen zu bleiben – sein Vater war noch am Leben und immer bereit ihn bei sich aufzunehmen – sogar nachdem ein Gericht in Folge der Anzeige durch die Krankenhausärzte den Betreuer diesbezüglich verurteilt hatte. In der Folge war zum weiteren Überleben in der öffentlichen Obsorge für Ewald Kittl ein konsequent aggressives Verhalten Bedingung, um den Folgevergewaltigungen eines schon Vergewaltigten in diesem Milieu zu entgehen. Daher auch oft die unbeugsame Aggression bei manchen Heimkindern dieser Zeit, um sich nicht völlig aufzugeben und das häufige Schicksal derer zu erfahren, die sich nicht wehren und an denen die erfahrene Gewalt auch weiterhin und zusätzlich untereinander zur Anwendung gelangt.

Da in der bekanntgemachten Kunst im Wiener Raum der 70er und 80er Jahre der Aktionsanalyse oder opernhaften Orgien, die sexuelle Aktion sowie deren Darstellung oder implizite orgastisch- orgiastische Erfahrung als Befreiungsakt beschrieben und vom Publikum gesucht wird, wurde in der Konzeptarbeit „Die Kollektive Persönlichkeit Weiß“ jede Sexualisierung weitgehend ausgeklammert, gerade eben weil die Realität von Sexualität in gesellschaftlichem Kontext ist, meist als Kontrollinstrument der Psyche, meist Primär zum Zweck der Unterwerfung und Machtausübung und nur vermeindlich zur Auflösung destruktiver Muster verwendet zu werden. Ihre Beschreibung lenkt von dem dahinterliegenden Regelhaften der Gewalt ab, die den Missbrauch der Sexualität zur Machtausübung erst begründet. Es geht auch nicht um Täter und Opfer. Es geht um ein Dillemma der gesellschaftlichen Organisation von Zuwendung und Optimierung hin zu einer gewünschten Existenz. Zentral steht die Bewertung des Individuums in Brauchbarkeiten als unfassbarer Gewaltgrundlage. Diese wird nicht wahrgenommen.

Daraus entwickelte sich unter anderem auch der Satz unter jedem Konzept der Kollektiven Persönlichkeit Weiß „Das Geschehnis findet unbemerkt statt“. Es entstammt der Tatsache der Geschichtskontrolle durch gewünschte oder adaptiv vorauseilende Scheinobjektivierungen, denen das historisch unerfasste Subjekt ausgeliefert, in seiner Würde verletzt und in seiner Existenz verleugnet, gegenübersteht. Diese Tatsache bestimmt die Darstellung aller Bereiche der „Kollektiven Persönlichkeit Weiß“ also des Wiens der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, dessen Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus aber auch der später damit verbunden bleibenden Problematiken der Folgejahre, bis in die Gegenwart hinein. Die Frage einer Denkmöglichkeit der Wollensfreiheit zumindest in künstlerischem Wollen, ist das Primäre der Sichtweise bei Wolfgang Sohm in seiner Methode der „Definition durch Geschehnis“ in seiner ebenso primären Kunstform, der Konzeptkunst. Der Begriff der Konzeptkunst geht auf Henry Flynt zurück, der darin eine herrschaftskritische Methode bezüglich der Quervernetzungen von Kunstbegriff, Institutionalisierung von Kunstbehauptung und mathematischer Wissenschaft und deren Begrenzung bezüglich der Wirklichkeit beschreibt. Im Gegensatz zu dieser grundlegenden Definition werden oft primär politische oder eher formale Bedeutungen zugeordnet. Meist fällt dabei ein Missverhältnis zu den Möglichkeiten des Geistes in der Kunst, also der Freiheit der Kunst, kaum auf. Was die künstlerische Tätigkeit betrifft, so ist diese Definitionsfrage scheinbar so unwichtig wie auch die Frage, ob nun Film der darstellenden oder der bildenden Kunst zugehörig sei. In concretam aber ist es von äußerster Relevanz, ob der Autor die Autorenschaft auch über den Inhalt und nicht nur über die Sache selbst betreibt. Wenn also beispielsweise der Film nur darstellend gestaltet wird, so stellt er nie sein Sujet in Frage, ja, er kennt sich nicht aus bei Sujets, er erfüllt sie nur mit seinem Können. Wenn ein Künstler formale Ordnung komponiert und dabei grundegendeste Gestaltung als formal, gesellschaftliche Gestaltung als rein politisch betrachtet, so löst er sich niemals aus der Herrschaft, die von alters her die ganze Menschheit in Unfreiheit bringt, das ist die Missachtung des Subjekts, des einzelnen Daseins. Das Verordnen des Seins durch das Allgegebene der geschichtlichen Auffassung. Damit ist die Moderne selbst nochmals beendet. Deren Freiheit endgültig aus. Damit hört die freie Kunst auf. Sie kennt nur Subjekt und Sache, niemals Ding und Form.

Die Entwicklung von Geschichtsbildern ist, als Begründung der jeweiligen Herrschaft, eine der zentralsten Handlungen von Kontrolle über das Subjekt. Die Analyse der Geschichtsbilder, also ihre Herkunft, ihre quasi symbolisch-syntaktische Nutzung der Termini von Freiheit, Entwicklung, Gleichheit, Wahrheit und Faktizität und deren Bearbeitung durch die Wissenschaft und deren kunsthistorischer Analyse der Zeiträume ihrer Herkunftsbilder sind aber zentrale Aufgaben der Kunst in Bezug auf das Subjekt und ohne dieses ohne jede Relevanz. Diese Theorie ist eine schon immer in der Kunst aktualisierte Praxis und begründet die Notwendigkeit der Freiheit der Kunst vor allen anderen Wissenschaften und Herrschaftsforderungen. Die Lehrer, von denen diese Erkenntnis immer noch aktualisiert vorliegt, fanden sich zuerst in der Kindheit Wolfgang Sohms als die beiden für ihn prägendsten biografisch diese Tatsache belegenden, aus den beiden schrecklichsten europäischen Regimen heraus zur Freiheit der Kunst kommen wollenden, um eine Freiheit der Subjektivität und des Daseinspunkts zu bewirken, der bleibender werden sollte, als jede historisch behauptete Bedingung. Das war aus der Erfahrung der Nationalsozialismus und des Stalinismus, sowie der amerikanischen und deutschen Filmindustrie der 30er bis 60er Jahre als auch der Kunstmilieus im Wien der 50er bis Anfang der 80er Jahre heraus entstanden.

Seine Arbeit als Konzeptkünstler auf Grundlage solcherart erfahrener Prägung ermöglichte die Verwirklichung dieser Bemühungen in einer Sparte der bildenden Kunst, die zu dem Zeitpunkt der Arbeitserfahrungen seiner prägendsten künstlerischen Lehrer nicht existent, zeitweise verbunden und niemals erkannt war. Die Möglichkeiten der Freiheit der Kunst in Folge der Entwicklung von bildender Kunst in die Nutzung aller bildgestaltenden Methoden hinein, von Narration in Konzeptform bis zu Materialitäten als Basis jeder Gestaltung in den Bereichen konkreter Kunst, diese Methoden der übergreifenden Gestaltungsformate, immer schon Primat der Bildgestaltung in der Filmarbeit, ist in der Gegenwart Baustein für die Auflösung der Vorherrschaft einzelner Geschichte, hin zu beständiger Gestaltung im Rahmen gesellschaftlicher Prozesse, bewusst oder unbewusst mit Methoden künstlerischer Gestaltwerdung.

Gegenwärtig ergibt sich eine Gestaltung der Welt somit vermehrt aus den Bedingungen dieser, seiner zuvor beschriebenen Prägungsmuster, deren implizit immanenten Gewaltformen, deren geistiger Dominanz und wahrnehmungsbildenden Manipulation. Aus der Vergangenheit greift über die Veränderungen in Digitalem der Bildgestaltung zusätzlich eine bald auch gehirnerfassende Wahrnehmungsbildung zu einem der umfänglichst Manipulativen, zwingend in die Vorstellungsräume ein. Dieser vorerst noch ansatzweise auf die Menschen wirkende Vorgang, fast die Bildung eines weltumspannenden Kollektivs, wird Dystopie des kollektiv vernichteten Individuellen. Dieses Kunstende, das ist die Kollektive Persönlichkeit der Gegenwart, möglicherweise auch der Zukunft, in vielleicht höchstem Maß zu werden gezwungen, werden Kunst und Wissen nicht über diese Tendenzen zu einer anderen Sichtweise kommen.

Eine geschichtliche Analyse ist letztlich unmöglich, weil immer subjektiv. Eine Untersuchung der individuellen Freiräume aber ist möglich und war das Primat der Moderne in der Kunst. Diese Aufgabe hat Film im frühen 20ten Jhdt überwiegend auf das furchtbarste missbraucht. Er war ein Ort, ein Bereich, ja sogar eine Regel der gewaltsamen Bestimmung historischer Identität. Aus diesem Grund wurde auch der Versuch, freie Kunst im Rahmen der schönen Künste der bildenden Kunst auf der Grundlage der Autonomie der Moderne auch für Film in den Kunstakademien zu installieren, genau genommen bis in die Gegenwart wenig bewusst realisiert, wiewohl sich das Bild der Filmgestaltung zunehmend in den virtualisierten Hybridformen auflöst und somit als eigenständige Form ohnedies marginalisiert. Der erste Versuch in Österreich, der an der Akademie der bildenden Künste in Wien von 1961 bis 1963 auch durch seinen Vater weitergehend in Wolfgang Sohms Kindheit versucht werden konnte, führte neben der Tätigkeit seines Vaters und dessen Freund und Kollegen Hans Winge als der damals industrieller Filmproduktion verpflichteten Professoren an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien, der heutigen Filmakademie, zu einer Methode der konzeptorientierten Kunst, die abseits von bekannt gemachtem Wiener Aktionskunstgeschehen entwickelt, in den Arbeiten zur „Kollektiven Persönlichkeit Weiß“ von Wolfgang Sohm, mit 1980 realisiert wurde.

In der Folge haben sich in unterschiedlichen Varianten dieser Methode verschiedene Künstler bewegt, die in Zusammenhang mit dieser Methode Arbeitsteile beigetragen haben, oder deren Arbeit weitere Bereiche dieser Methode übernahmen, wie Beispielsweise in den Konzeptanhängen zu „Gemeinsames zum Gegensatz“ von den Anfängen der „Kollektiven Persönlichkeit Weiß“ beschrieben.